Gastbeitrag von BeNe-Nutzer HeimschuleKind

Meine Meinung

Die Aussage von Frau Fehrs1 zu BeNe sollte empathisch klingen – doch wer genauer hinschaut, erkennt, wie sehr sie an der Realität der Betroffenen vorbeigeht.

Von „technischen Herausforderungen“ und „offenen Anfeindungen“ zu sprechen, ohne auf die tatsächlichen Ursachen des Scheiterns dieser Plattform einzugehen, verschleiert das eigentliche Problem:

Betroffene, die seit Jahren auf echte Vernetzungsmöglichkeiten warten, wurden immer wieder getäuscht, hingehalten und mit leeren Versprechungen vertröstet.

Anstatt berechtigte Kritik ernst zu nehmen, wird sie wiederholt als „Anfeindung“ abgetan – ein bequemer Weg, Verantwortung zu vermeiden.

Dass über 600.000 Euro in ein angebliches „Leuchtturmprojekt“ des #BeFos geflossen sind, das offensichtlich weder Vertrauen noch funktionierende Strukturen geschaffen hat, bleibt unerwähnt.

Besonders zynisch wirkt das vor dem Hintergrund, dass laut Beschreibung die EKD „die technische Infrastruktur und Finanzierung übernimmt, ohne inhaltlichen Einfluss auszuüben“. Offenbar hat man hier Kirchensteuergeld und Projektverantwortung gleichermaßen in den Sand gesetzt oder um Worte von Frau Wüst zu zitieren“verkackt“.

Wer von Unterstützung der Betroffenen spricht, sollte endlich beginnen, alle ihre Stimmen ernst zu nehmen – statt sie mit PR-Phrasen und durchschaubaren Beschwichtigungen zum Schweigen zu bringen.

#WissenIstUnsereMacht

HeimschuleKind, 10.11.2025

  1. vgl. Ratsbericht 2025 – Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD (externer Link) ↩︎

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